Die Ministerin erklärte: „Ich freue mich schon jetzt darauf zu sehen, mit wie viel Engagement, Ideenreichtum und Herz die Menschen in Hessen ihre Nachbarschaften zu Orten der Begegnung gestalten. Das Zusammentreffen der Generationen zeigt immer wieder, wie viel wir voneinander lernen und füreinander bewirken können – im Alltag, ganz praktisch und oft mit kleinen Gesten, die Großes bewegen. Wenn etwa Kinder am Nachmittag von Rentnerinnen und Rentnern aus der Nachbarschaft vorgelesen bekommen, entstehen wertvolle Momente der Nähe, die beide Seiten bereichern und verbinden.“
Auch in diesem Jahr setze die hessische Landesregierung wieder ein „wichtiges Zeichen“ für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die generationsübergreifende Zusammenarbeit. Unter dem Motto „GemEinsam. Für alle Generationen“ ruft die Familienministerin zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb „Aktion Generation – Lokale Familien stärken“ auf.
Gegenseitige Unterstützung in den Gemeinden fördern
Der Wettbewerb fördert erfolgreich Projekte und Konzepte, die das Miteinander von Jung und Alt in Hessen stärken. In den bisherigen elf Ausschreibungsphasen wurden bereits 69 Projekte ausgezeichnet, die durch kreative Ansätze das Verantwortungsbewusstsein und die gegenseitige Unterstützung in den Gemeinden fördern. So gab es beispielsweise Preisträger, die in ihrem Projekt einen generationsübergreifenden Garten gepflegt haben. Während die älteren Menschen ihr Wissen über Pflanzen und deren Anbau an die Jüngeren weitergeben, wird mit allen gemeinsam gepflegt und geerntet. Andere Projekte hatten gemeinsame Koch- und Bastelaktivitäten von Großeltern und Enkeln zum Gegenstand. Mit diesen Projekten werden der Austausch und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und sie tragen mit dazu bei, Brücken zwischen den Generationen zu bauen.
„Bringen auch Sie sich mit Ihrem Projekt ein“, rief Stolz auf. „Die Veränderungen unserer Gesellschaft fordern uns heraus, eröffnen aber zugleich Raum für neue Ideen des Miteinanders. Wo Menschen unterschiedlicher Generationen einander begegnen, entstehen Nähe, Verständnis und ein Gefühl von Gemeinschaft, das gerade in Zeiten zunehmender Vereinzelung von unschätzbarem Wert ist“, erklärte die Ministerin abschließend.
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026
Neben bereits bestehenden Projekten können auch noch nicht realisierte Konzeptideen eingereicht werden. Besonders begrüßt werden innovative Ansätze, die beispielsweise im Rahmen von Abschlussarbeiten entwickelt wurden. Ziel ist es, neue Lösungswege zu entdecken, die den demografischen Wandel aktiv gestalten und die Gemeinschaft vor Ort nachhaltig stärken.
Bewerben können sich Gebietskörperschaften, Vereine, Verbände, Kirchen und Institutionen, im Falle von Konzeptideen (z.B. Abschlussarbeiten) Studierende an hessischen Hochschulen und Universitäten, Gebietskörperschaften sowie Privatpersonen mit Wohnsitz in Hessen. Die von der Hessischen Landesregierung bereitgestellten Preisgelder belaufen sich auf insgesamt bis zu 50.000 Euro.
Der Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026.